2026: Palworld 1.1 – Arbeitsspeicher des Dedicated Servers schätzen?

2026: Palworld 1.1 – Arbeitsspeicher des Dedicated Servers schätzen?

Der Palworld-Server startet nicht zuverlässig oder der freie Arbeitsspeicher sinkt während des Betriebs.

Schnellste Entscheidung: Rüsten Sie nicht allein wegen der angekündigten Version 1.1 auf. Die Ankündigung nennt keine höheren Speicheranforderungen für Dedicated Server. Beginnen Sie mit der aktuellen offiziellen Vorgabe und entscheiden Sie anhand der gemessenen Spitzenwerte Ihrer eigenen Welt.

Dieser Leitfaden ist für Betreiber gedacht, die einen Palworld Dedicated Server für eine feste Spielgruppe dauerhaft betreiben.
Auch Administratoren mit einer älter werdenden Welt finden hier ein Verfahren, um Speicheränderungen frühzeitig zu erkennen.
Wenn Sie Palworld mit weiteren Spielservern auf einer Maschine bündeln, können Sie Einzelbedarf und Gesamtauslastung getrennt planen.

Zuletzt aktualisiert am 28.10.2026. Datenabgleich mit der offiziellen Anforderungsseite und der offiziellen Ankündigung zu „Side by Side“.

Bestätigte Angaben zur Version 1.1

Ein angekündigtes Update ist kein Beleg dafür, dass ein Dedicated Server mehr Arbeitsspeicher benötigt. In der offiziellen Ankündigung vom 20.10.2026 wird „Side by Side“ für den Winter 2026 angekündigt. Die Mitteilung nennt jedoch keine geänderte Speicheranforderung für den Server. Prüfen Sie daher die Ankündigung zum Winter-Update getrennt von den offiziellen Anforderungen für Dedicated Server.

Aussage Beleglage Bedeutung für Ihre Planung
„Side by Side“ ist für den Winter 2026 angekündigt. Offizielle Update-Mitteilung vom 20.10.2026 Das Update ist angekündigt; daraus folgt noch keine neue Serveranforderung.
Eine höhere Arbeitsspeicheranforderung für Version 1.1 ist bestätigt. In der geprüften Ankündigung nicht genannt Nicht vorsorglich allein wegen der Versionsankündigung aufrüsten.
Eine aktuelle Speicheranforderung für den Dedicated Server ist dokumentiert. Offizielle Anforderungsseite, geprüft am 28.10.2026 Diese Angabe ist der Startpunkt, nicht die Garantie für jede Welt oder Spielergruppe.

Muss vor Version 1.1 zusätzlicher Arbeitsspeicher eingeplant werden? Nein, nicht automatisch. Behalten Sie die aktuelle offizielle Anforderung als Ausgangswert bei und beobachten Sie Ihre eigene Instanz. Ändert die offizielle Dokumentation nach dem Update die Anforderung oder veröffentlichen die Entwickler konkrete Serverhinweise, bewerten Sie die Planung erneut.

Diese Unterscheidung verhindert zwei typische Fehlentscheidungen: Eine bloße Update-Ankündigung wird nicht mit einem technischen Mindestbedarf verwechselt, und eine alte Erfahrungsangabe aus einer einzelnen Welt wird nicht als allgemeingültiger Wert behandelt. Bis neue offizielle Informationen vorliegen, ist Ihre Messung der vorhandenen Instanz aussagekräftiger als eine pauschale Vorhersage.

Offizielle Speicheranforderung als Startwert

Die offizielle Anforderungsseite nennt 16 GB Arbeitsspeicher oder mehr für den Dedicated Server und weist darauf hin, dass der Start mit weniger Speicher problematisch sein kann. Verwenden Sie diesen Wert deshalb als offizielle Untergrenze für die erste Planung, nicht als Zusage, dass jede Welt mit jeder Last zuverlässig läuft. Die Angabe steht auf der offiziellen Anforderungsseite.

Wie hoch ist die offizielle Speicheranforderung? Die derzeitige Dokumentation nennt mindestens 16 GB. Das beantwortet, womit Sie die Planung beginnen sollten. Es beantwortet nicht, wie viel Speicher Ihre konkrete Welt nach langer Laufzeit, bei hoher Aktivität oder zusammen mit anderen Diensten benötigt.

Die Anforderung ist keine Umrechnungstabelle von Spielerzahl zu Arbeitsspeicher. Eine Serverinstanz kann bei gleicher Online-Zahl unterschiedlich ausgelastet sein, wenn sich Weltzustand, Spielaktivität oder Betriebsbedingungen unterscheiden. Auch ist „Serverprozess benötigt X“ nicht dasselbe wie „die gesamte Maschine hat noch X verfügbar“: Betriebssystem, Hintergrunddienste und weitere Instanzen beanspruchen ebenfalls Speicher.

In einer Community-Diskussion vom 22.10.2026 wird beispielsweise gefragt, ob 16 GB für eine kleine Gruppe mit fünf Spielern tatsächlich die Untergrenze seien. Das ist ein Hinweis darauf, welche Unsicherheit Betreiber beschäftigt, aber kein geprüfter Leistungswert und keine Empfehlung für alle Welten. Lesen Sie die Diskussion zu einer kleinen Spielgruppe daher als Einzelfall und nicht als Ersatz für die offizielle Dokumentation oder eigene Messungen.

Messwerte aus dem laufenden Betrieb

Ein einzelner Messwert im leeren oder gerade gestarteten Zustand sagt wenig darüber aus, wie sich der Server während einer typischen Spielsitzung verhält. Erfassen Sie deshalb mindestens drei Situationen: den ruhigen Betrieb, die übliche gemeinsame Spielzeit und eine Aktivitätsphase, in der viele Spieler gleichzeitig unterwegs sind. Der Zweck ist nicht, aus einer Momentaufnahme eine vermeintliche Spielerformel abzuleiten, sondern die tatsächliche Spannweite Ihrer Instanz zu sehen.

Bei Linux sollten Sie nicht nur den gesamten freien Speicher betrachten. Erfassen Sie sowohl den Arbeitsspeicher des Serverprozesses als auch die verfügbare Speichermenge auf Betriebssystemebene. Die Beschreibung der Linux-Speicherfelder erläutert, welche Angaben in den Speicherinformationen sichtbar sind; die Dokumentation zu Linux-Speicherfeldern hilft, die Werte richtig einzuordnen. Wird der Prozess durch systemd verwaltet, kann außerdem dessen Speicherabrechnung relevant sein. Die Dokumentation zu systemd-Ressourcensteuerung beschreibt die entsprechenden Ressourcenwerte und Begrenzungen.

Zeitpunkt oder Ereignis Online-Situation Prozessspeicher Verfügbarer Systemspeicher Auffälligkeit oder Protokolleintrag
Start nach Wartung Leer oder wenige Spieler Messwert eintragen Messwert eintragen Startfehler, falls vorhanden
Typische Spielzeit Übliche Gruppe Messwert eintragen Messwert eintragen Verzögerung, Neustart, Warnung
Aktivitätsspitze Viele Spieler oder intensive Weltaktivität Messwert eintragen Messwert eintragen Zeit und Art des Ereignisses
Wiederholte Messung Vergleichbarer Zeitraum Messwert eintragen Messwert eintragen Veränderung zur vorherigen Messung

Führen Sie das Protokoll über einen Zeitraum, der den normalen Spielbetrieb und wiederkehrende Aktivität abbildet. Ein Messfenster sollte mindestens typische Sitzungen sowie die regelmäßig auftretenden Spielereignisse enthalten. Wenn Ihre Gruppe nur am Wochenende zusammenkommt, reichen Messungen aus einer ruhigen Werktagsnacht nicht als Entscheidungsgrundlage. Notieren Sie auch Wartungsarbeiten, Neustarts und Änderungen an Einstellungen, damit Sie unterschiedliche Betriebszustände nicht miteinander vermischen.

Trennen Sie außerdem hohe Speichernutzung von tatsächlichen Störungen. Ein Prozess kann mehr Speicher belegen, ohne dass der Server bereits instabil ist. Umgekehrt können Abstürze oder Startprobleme auftreten, wenn Speicher knapp wird, obwohl ein einzelner späterer Messpunkt unauffällig erscheint. Vergleichen Sie daher Messwerte mit Zeitstempeln, Protokollen und dem Verhalten des Servers. Die offiziellen Schritte zur Bereitstellung eines Dedicated Servers und die Dokumentation zu Servereinstellungen sind hilfreich, wenn Sie prüfen müssen, ob sich Bereitstellung oder Konfiguration zwischen Messungen verändert haben.

Weltzustand statt Spielerzahl als alleiniger Maßstab

Online-Zahlen sind nützlicher Kontext, aber kein eigenständiger Speicherrechner. Beobachten Sie zusätzlich, wie sich die Welt entwickelt: Gibt es dauerhaft aktive Basen, viele gleichzeitige Tätigkeiten oder regelmäßig intensive Spielsitzungen? Halten Sie solche Beobachtungen neben den Messwerten fest. Das macht sichtbar, ob ein höherer Speicherwert mit einer konkreten Aktivität zusammenfällt oder ob er unabhängig davon allmählich steigt.

Steigt der Speicherbedarf mit der Laufzeit der Welt? Das lässt sich nicht verlässlich allein aus dem Alter einer Welt ableiten. Beobachten Sie, ob die Nutzung Ihrer Instanz über vergleichbare Messzeitpunkte hinweg zunimmt, und prüfen Sie parallel Weltaktivität, Neustarts und Protokolle. Ein einzelner Ausschlag beweist keinen dauerhaften Trend; wiederkehrende Spitzen oder eine anhaltende Veränderung sind aussagekräftiger.

Unterscheiden Sie in Ihrer Notiz deshalb zwischen drei Ebenen: aktuelle Online-Situation, Aktivität in der Welt und gemessene Speicherwerte. So vermeiden Sie, dass „mehr Spieler“ automatisch als Ursache für jeden Ausschlag gilt. Halten Sie auch fest, ob Sie Einstellungen angepasst oder den Server neu gestartet haben. Ohne diesen Zusammenhang können zwei Messungen scheinbar vergleichbar sein, obwohl sie unter unterschiedlichen Bedingungen entstanden sind.

Sollten Sie bei der Speicherwahl eher auf Online-Spieler oder auf den Weltstand achten? Beides gehört in die Beobachtung, aber keines davon ersetzt den Messwert. Erfassen Sie die Spielerzahl als Kontext und bewerten Sie zugleich die Weltaktivität und den Speicherverbrauch des Prozesses. Leiten Sie daraus keine feste Menge pro Spieler ab: Eine solche Formel wird hier nicht durch offizielle Angaben oder verlässliche Messreihen gestützt.

Die Serverdokumentation beschreibt außerdem Einstellungen und Befehle, die für den Betrieb relevant sind. Bevor Sie eine Änderung vornehmen, gleichen Sie sie mit den offiziellen Konfigurationsparametern und den offiziellen Serverbefehlen ab. Ändern Sie nicht mehrere Stellschrauben gleichzeitig, wenn Sie herausfinden möchten, wodurch sich der Speicherbedarf verändert hat.

Einzelserver und Gesamtkapazität getrennt rechnen

Ermitteln Sie zuerst, welche Ressourcen die Palworld-Instanz unter Ihrer tatsächlichen Last beansprucht. Betrachten Sie danach die gesamte Maschine. Auf derselben Hardware können weitere Spielserver, Betriebssystemdienste und Verwaltungswerkzeuge laufen. Ihre Summe ist für die Kaufentscheidung relevant; die Messung einer einzelnen Palworld-Instanz belegt nicht, dass die Maschine vollständig ausgelastet ist oder eine bestimmte Gesamtkonfiguration erforderlich wäre.

Als einfache Ressourcenübersicht können Sie diese Rechnung verwenden, ohne einen unbelegten Wert pro Spieler einzusetzen:

Gesamtbedarf im beobachteten Betrieb = Palworld-Spitzenwert + Spitzenwerte weiterer Instanzen + Betriebssystem und Verwaltungsdienste + Ihre gemessene Reserve.

Die Reserve sollte nicht pauschal aus einer allgemeinen Prozentzahl übernommen werden. Legen Sie sie anhand Ihrer eigenen Schwankungen, der gleichzeitigen Aktivitätszeiten und der Protokolle fest. Wenn mehrere Instanzen ihre Spitzen zur selben Zeit erreichen, ist die Summe dieser Spitzen für die Planung relevanter als die Summe ihrer Durchschnittswerte.

Prüfebene Einzutragender Wert Was die Zahl aussagt
Palworld-Instanz Gemessener Spitzenwert des Prozesses Bedarf dieser Instanz während der beobachteten Last
Weitere Spielserver Spitzenwerte während gleichzeitiger Nutzung Zusätzlicher Bedarf, falls Dienste parallel aktiv sind
Betriebssystem und Verwaltung Beobachteter Speicherverbrauch Anteil, der nicht der Palworld-Instanz zuzurechnen ist
Gesamtsystem Verfügbarer Speicher unter gemeinsamer Last Ob das System im realen Betrieb genügend Spielraum behält

Für ein Studio oder eine feste Community ist die entscheidende Frage oft nicht „Welche Speichermenge braucht Palworld immer?“, sondern „Welche Dienste laufen gleichzeitig, und wie verhalten sie sich gemeinsam?“. Planen Sie Wartungsfenster und Aktivitätsspitzen mit ein. Wenn ein anderer Spielserver nur zu einer anderen Zeit genutzt wird, kann eine zeitliche Trennung die gemeinsame Last verändern; wenn beide gleichzeitig laufen müssen, ist die gemeinsame Messung maßgeblich.

Wer die Dienste in Containern oder über systemd verwaltet, sollte außerdem zwischen einer Begrenzung und dem tatsächlichen Bedarf unterscheiden. Eine gesetzte Obergrenze kann verhindern, dass ein Dienst den gesamten Speicher beansprucht, sie beweist aber nicht, dass die Begrenzung für die reale Last ausreicht. Prüfen Sie die verwendete Ressourcensteuerung und vergleichen Sie sie mit den dokumentierten Messwerten, statt eine niedrige Grenze allein als Kapazitätsnachweis zu behandeln.

Entscheidungscheckliste für Aufrüstung und Betrieb

Gehen Sie vor einer Bestellung oder Änderung der Servergröße diese Punkte durch:

Beobachtung Nächster Schritt Begründung
Spitzen sind stabil, das System bleibt verfügbar und es gibt keine speicherbezogenen Fehler Weiter beobachten und Messprotokoll fortführen Es gibt keinen belegten Anlass, allein wegen der Update-Ankündigung aufzurüsten.
Spitzen nähern sich wiederholt dem verfügbaren Systemspeicher Gleichzeitige Dienste prüfen und Laufzeiten gegebenenfalls neu planen Die Gesamtlast kann die Reserve aufbrauchen, auch wenn die Palworld-Instanz einzeln stabil erscheint.
Die Nutzung steigt über vergleichbare Messungen hinweg oder Fehler häufen sich Protokolle, Weltaktivität und Konfiguration prüfen; Ressourcenbedarf neu bewerten Ein wiederkehrender Trend ist relevanter als ein isolierter Messwert.
Die offizielle Dokumentation ändert die Anforderung oder nennt neue Serverhinweise Planung mit der neuen Quelle aktualisieren Dann liegt eine belastbarere Grundlage als eine Update-Vermutung vor.

Bedeutet ein hoher Spitzenwert automatisch, dass Sie sofort mehr Speicher mieten müssen? Nicht unbedingt. Prüfen Sie zuerst, ob der Wert wiederkehrt, ob andere Dienste zur gleichen Zeit laufen und ob tatsächliche Fehler auftreten. Wenn die Maschine unter gemeinsamer Last stabil bleibt, kann zunächst weiteres Beobachten genügen. Wenn der verfügbare Speicher wiederholt knapp wird oder der Dienst Fehler zeigt, sollten Sie Lastverteilung und Ressourcenbedarf neu bewerten, statt nur eine einzelne Zahl isoliert zu betrachten.

Verwenden Sie für den Vergleich immer ähnliche Bedingungen: gleiche Art von Aktivität, vergleichbarer Zustand der Welt und dokumentierte Betriebsänderungen. Ein Unterschied zwischen zwei Messpunkten ist erst dann ein brauchbares Signal, wenn Sie erkennen können, ob er mit einer veränderten Last, einem Neustart oder einer neuen Konfiguration zusammenhängt. Für die Schlussentscheidung zählen sowohl die Messreihe als auch der aktuelle offizielle Stand. Ein Community-Bericht oder eine Frage zu einer kleinen Gruppe ersetzt keines von beiden.

Konsequenz für die Serverwahl

Für einen einzelnen Palworld Dedicated Server ist eine große Maschine nicht automatisch erforderlich. Wenn Sie nur eine kleine, zeitweise genutzte Instanz betreiben und die Messwerte unauffällig bleiben, kann eine kleinere oder geteilte Umgebung wirtschaftlicher sein. Ein dauerhaft laufender Server mit mehreren parallel genutzten Instanzen stellt andere Anforderungen: Bei einem gemeinsam genutzten VPS können sich Nachbarlasten auf die verfügbare Leistung auswirken; außerdem sind Ressourcenaufteilung und langfristige Gesamtkosten nicht immer so einfach planbar wie bei einer dedizierten Maschine.

Wenn Ihre Messreihe zeigt, dass Sie mehrere Spielserver dauerhaft parallel betreiben und die gemeinsame Last verlässlich kalkulieren müssen, kann ein exklusiver AMD-Physikserver die passendere Grundlage sein. Bei AmdMetal sollten Sie vor der Bestellung die tatsächlich verfügbaren Speicherkonfigurationen, Betriebssysteme und Zugangsarten in der Produkt- und Tarifübersicht prüfen; für die praktische Inbetriebnahme helfen die Informationen zur Bereitstellung und zu den Zugangswegen. Entscheiden Sie anhand Ihres gemessenen Gesamtbedarfs, nicht anhand der bloßen Ankündigung von Palworld 1.1.

Planen Sie Ihren Spielserver mit AmdMetal

Messen Sie den tatsächlichen Speicherbedarf Ihrer dauerhaft laufenden Spielserver und wählen Sie bei AmdMetal zwischen 128 GB und 256 GB DDR4-3200 ECC.

AMD EPYC 7543P Server konfigurieren Mietpreise für Dedicated Server ansehen

Serverkonfiguration im Detail

Der AMD EPYC 7543P steht exklusiv als Komplettsystem bereit; Modell und Optionen werden auf der Konfigurationsseite zusammengestellt.